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Antragstellung

Allgemeine Informationen

Anträge sollten rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Unterhaltsbeiträge werden ab Beginn des Monats geleistet, in dem der Lehrgang tatsächlich beginnt, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an. Eine rückwirkende Bewilligung ist somit nicht möglich. Maßnahmebeiträge (Lehrgangs- u. Prüfungsgebühren) müssen spätestens bis zum Ende (maßgeblich ist der letzte Unterrichtstag) der Maßnahme oder des Maßnahmeabschnitts beantragt werden. Förderungsanträge sind schriftlich an die nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten. In Hessen sind die Ämter für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg für den Vollzug des Gesetzes zuständig (siehe Allgemeine Zuständigkeit).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de.

Persönliche Voraussetzungen

Förderungsberechtigt sind Deutsche und neben bestimmten Gruppen von bevorrechtigten Ausländerinnen und Ausländern, z. B. aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, auch solche ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und über bestimmte Aufenthaltstitel verfügen bzw. sich bereits drei Jahre rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben und erwerbstätig gewesen sind.

Als Erwerbstätigkeit gilt auch die Zeit in einem Berufsausbildungsverhältnis in einem nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung anerkannten Ausbildungsberuf oder einem vergleichbaren Ausbildungsverhältnis.

Eine Altersgrenze gibt es im AFBG nicht.

Förderungsanspruch

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) verfolgt das Ziel, Teilnehmer/innen an Maßnahmen der beruflichen Fortbildung durch finanzielle Unterstützung abzusichern. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung in nahezu allen Berufsbereichen und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird (Vollzeit/Teilzeit/schulisch/außerschulisch). Es werden Teilnehmer/innen an solchen beruflichen Fortbildungen gefördert, die einen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung anerkannten Ausbildungsberuf oder einen vergleichbaren bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsabschluss voraussetzen, auf bundes-, landes- oder kammerrechtlich geregelten Fortbildungsprüfungen oberhalb des Niveaus einer Facharbeiter-, Gesellen-, Gehilfenprüfung, auf Abschlüsse nach den Weiterbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder auf Fortbildungen auf der Grundlage staatlich genehmigter Prüfungsordnungen an anerkannten Ergänzungsschulen vorbereiten, in Voll- oder Teilzeitform mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.

Die Teilnahme an Vollzeitmaßnahmen wird bis zur Dauer von 24 Kalendermonaten, die Teilnahme an Teilzeitmaßnahmen bis zur Dauer von 48 Kalendermonaten gefördert (Förderungshöchstdauer).

Damit werden in der Regel die Bildungsmaßnahmen erfasst, die gezielt auf anerkannte Prüfungen nach der Handwerksordnung (z. B. Handwerksmeister, Fachkaufleute), dem Berufsbildungsgesetz (z. B. Industriemeister, Fachagrarwirt) oder dem Recht der Länder (z. B. staatl. Geprüfte Betriebswirte und Techniker) vorbereiten. Daneben erstreckt sich die Förderung auch auf Berufe im Gesundheitswesen sowie pflegerische und sozialpädagogische Berufe und die in den Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelten Fortbildungen.

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