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Persönliche Voraussetzungen

Altersgrenze

Bei Beginn des Studiums sollten Sie das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es sei denn, Sie beginnen einen Master-Studiengang, dann gilt die Altersgrenze von 35 Jahren.

Falls Sie 30 Jahre und älter sind, lassen Sie sich beim Amt für Ausbildungsförderung über eventuelle Förderungsmöglichkeiten beraten, denn es gibt zahlreiche Ausnahmen (§10 Abs. 3 BAföG).

Staatsangehörigkeit

Gefördert werden Deutsche i. S. des Grundgesetzes, ausländische Studierende mit Migrationshintergrund, wenn sie schon lange in Deutschland leben und eine dauerhafte Bleibeperspektive haben, EU-Bürger, die ein Recht auf Daueraufenthalt besitzen oder vor Beginn der Ausbildung im Inland in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden haben, das mit der Ausbildung in inhaltlichem Zusammenhang steht.

Nicht gefördert werden ausländische Studierende, die sich nur zum Zweck des Studiums gemäß §16 AufenthG in Deutschland aufhalten.

Eigenes Einkommen/Vermögen

Einkommen der/des Studierenden

Bei einem 450-Euro-Job kommt es zu keiner Anrechnung.

Vermögen der/des Studierenden

Der Freibetrag für Vermögen liegt bei 7.500,00 Euro. Für Kinder und den Ehegatten gibt es nochmals jeweils 2.100,00 Euro Freibetrag. Zum Vermögen zählen Grundstücke jeglicher Art, Betriebsvermögen, Aktien, Wertpapiere, Lebensversicherungen mit dem Rückkaufwert, Forderungen und sonstige Rechte, Sonstige Vermögensgegenstände, Vermögen im Ausland, Barvermögen, Bank- und Sparguthaben, Bauspar- und Prämiensparguthaben sowie Kraftfahrzeuge (Händlereinkaufswert).

Vermögen zu verschweigen, lohnt sich nicht, denn im Rahmen des so genannten Datenabgleichs wird Vermögen überprüft und kann zu strafrechtlichen Sanktionen führen.

Elternunabhängige Förderung

Es gibt drei Möglichkeiten, ohne Anrechnung des Einkommens der Eltern gefördert zu werden.

  • Nach Vollendung des 18. Lebensjahres waren Sie insgesamt fünf Jahre (60 Monate) erwerbstätig, wobei hier eine Berufsausbildung unberücksichtigt bleibt.
  • Im Anschluss an eine zumindest dreijährige Berufsausbildung müssen Sie noch mindenstens drei Jahre gearbeitet haben, so dass eine Erwerbstätigkeit von insgesamt 72 Monate vorliegt. War die Ausbildung kürzer, verlängert sich der Zeitraum der Erwerbstätigkeit dementsprechend. Bei längerer Berufsausbildung werden ebenfalls nur drei Jahre berücksichtigt.
  • Bei Beginn des Studiums sind Sie über 30 Jahre alt.

Wehr- und Zivildienstzeiten, Kinderbetreuungs- und Erziehungszeiten, Zeiten mit Bezug von Arbeitslosengeld I und Krankengeld können berücksichtigt werden. Zeiten mit Bezug von Arbeitslosengeld II sowie Zeiten ohne oder mit zu geringem Einkommen bleiben unberücksichtigt.

[Übersicht]

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