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07.04.2016

Ein Gewinn für Friedberg: Studentenwerk Gießen stellt Pläne für neues Studentenwohnheim vor

Nach intensiven Planungen konnte das Studentenwerk Gießen gestern den Bauantrag für das neue Studentenwohnheim auf der Burg in Friedberg stellen. In den kommenden Monaten werden dort insgesamt 74 Wohnungen (Einzelappartements mit Bad und Kochnische) für Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen entstehen. 42 Wohnungen sind in einem Neubau auf der Ritterwiese geplant und 32 Wohnungen im bestehenden Feldwebelbau, der für diesen Zweck komplett saniert wird. Die Bausumme liegt bei insgesamt 4,8 Millionen Euro.

Der Hochschulstandort Mittelhessen wächst weiterhin und damit auch der Bedarf an bezahlbarem studentischem Wohnraum in Friedberg. Im Studentenwohnheim an der Steinkaute bietet das Studentenwerk Gießen den Studierenden bereits 216 Plätze an. Das Angebot deckt allerdings nicht mehr die große Nachfrage der Studierenden vor Ort. Während in Gießen auf zwölf Studierende ein Wohnheimplatz kommt, sind es in Friedberg 30 Studierende, die um einen Wohnheimplatz konkurrieren. Der Ausbau von bezahlbaren studentischen Wohnangeboten ist in Friedberg folglich besonders notwendig.

Aus diesem Grund war das Studentenwerk Gießen bereits seit langer Zeit auf der Suche nach geeigneten Immobilien in Friedberg. Das Land Hessen hat dem Studentenwerk deshalb den Feldwebelbau und die daran angrenzende Fläche auf der Ritterwiese im Erbbaurecht für 99 Jahre überlassen. Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, begrüßt diese Entscheidung: „Wir freuen uns außerordentlich, dass alle Beteiligten die Notwendigkeit der Schaffung von studentischem Wohnraum erkannt haben. Wir wissen um die 800 Jahre alte Geschichte der Burg und sehen es natürlich als unsere Verpflichtung an, bei der Sanierung und dem Neubau höchste Sorgfalt walten zu lassen. Auch weiterhin werden wir uns eng mit dem Denkmalschutz abstimmen.“

In den vergangenen Monaten wurde in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde im Wetteraukreis ein Plan entwickelt, wie der baufällige Feldwebelbau in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden kann und gleichzeitig ein Neubau entworfen wird, der sich in das Gesamtbild der Burg eingliedert.

Stobbe dankt besonders dem Friedberger Bürgermeister Michael Keller für seine befürwortende Stellungnahme zum Wohnheimprojekt: „Damit konnten wir ein besonders günstiges Darlehen der Sozialen Wohnraumförderung aus dem Förderprogramm Studentisches Wohnen beantragen, dies wird dabei helfen, die Mieten für die Studierenden bezahlbar zu gestalten“.

Für die Burg und auch die gesamte Stadt bedeuten die Studierenden einen echten Gewinn. „Die Burg ist perfekt für das Studentenwohnheim. Die jungen Menschen leben und lernen mitten in der Stadt, kaufen dort ein und beteiligen sich am öffentlichen Leben. Etwas Besseres kann der Stadt Friedberg nicht passieren“, so Stobbe. Von der Burg aus ist die Technische Hochschule Mittelhessen in knapp 15 Minuten zu Fuß und in fünf Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen.


Hintergrundinformationen:
Günstigen Wohnraum finden rund 3.000 Studentinnen und Studenten in den insgesamt 14 Wohnheimen des Studentenwerks Gießen. Die zehn Wohnheime in Gießen, drei in Fulda und eins in Friedberg beherbergen Einzelzimmer, Einzel- und Doppelappartements, Familienwohnungen sowie barrierearmen Wohnraum. Die Zimmer sind voll möbliert und haben fast alle Internetanschluss. Die Bewerbung auf einen Wohnheimplatz erfolgt online.

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