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14.09.2017

Projekt Netzwerk Wohnen startet

Kostenfreier Service des Studentenwerks bringt Privatvermieter und Studierende zusammen

Die weiterhin hohen Studierendenzahlen an der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule Fulda sorgen auch in diesem Wintersemester für eine angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt der Hochschulstädte. Obwohl das Studentenwerk Gießen im vergangenen Jahr weiteren Wohnraum für Studierende schaffen konnte, sind zum Start des neuen Semesters nur noch wenige Restplätze in den Wohnheimen verfügbar. „Es fehlt weiterhin an ausreichend kostengünstigem Wohnraum für Studierende“, so Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen. „Insbesondere für Studienanfänger stellt dies eine schwierige Situation dar. Hier sehen wir als Serviceunternehmen für Studierende ganz klar Handlungsbedarf.“

Das Studentenwerk unterstützt Studierende deshalb bereits seit vielen Jahren zum Start eines jeden Wintersemesters erfolgreich bei der Wohnungssuche. „Mit dem Projekt „Netzwerk Wohnen“ haben wir eine Vermittlungsstelle zwischen Studierenden und privaten Vermietern geschaffen“, erläutert Ralph Vogtmann, Leiter der Abteilung Studentisches Wohnen. „Wir sammeln die Angebote privater Vermieter in und um Gießen, Friedberg und Fulda zentral in unseren Servicebüros und stellen diese den wohnungssuchenden Studierenden tagesaktuell zur Verfügung.“

Während des Aktionszeitraums vom 18. September bis zum 27. Oktober 2017 können Vermieter ihre Zimmer- und Wohnungsangebote telefonisch unter 0641 40008-330, per Fax 0641 40008-309 oder per E-Mail an netzwerkwohnen@studwerk.uni-giessen.de melden. Wer möchte, kann sein Angebot auch unkompliziert in der Online-Wohnungsbörse des Studentenwerks einstellen. Beides ist kostenfrei.

Wer seinen Wohnraum lieber persönlich melden will, kann dies auch am Info-Point der Mensa OBS in Gießen tun. Hier kommt es innerhalb der Projektlaufzeit im Studentenwerk zu einer „kollegialen Übernahme“. Wo normalerweise eine Kollegin der Abteilung Studienfinanzierung als erste Anlaufstelle für alle Anliegen der Studierenden zu finden ist, sind dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von „Netzwerk Wohnen“ für wohnungssuchende Studierende, aber auch für Vermieter vor Ort. Erreichbar ist das Team von montags bis donnerstags von 10.00 bis 15.00 Uhr und freitags bis 14.30 Uhr. Am Info-Point können wohnungssuchende Studierende zum einen täglich aktuelle Wohnungsangebote einsehen, zum anderen besteht die Möglichkeit, von zwei Netpoints aus kostenfrei ins Internet zu gehen und dort Wohnbörsen nach Angeboten zu durchforsten. Zusätzlich können Studierende hier auf lokale Zeitungen mit Wohnungsanzeigen zugreifen. Haben sie ein interessantes Angebot entdeckt, können sie direkt und kostenlos vom Info-Point aus beim Anbieter anrufen und einen Besichtigungstermin vereinbaren.
In Fulda ist das Projekt-Team montags und mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 13.00 bis 15.00 Uhr im Servicebüro des Studentenwerks in der Daimler-Benz-Straße 5a zu erreichen. Studierende, die in Friedberg eine Wohnung suchen, wenden sich bitte an den Info-Point in Gießen.

Wie schon in den Vorjahren stellt das Studentenwerk auch zum Start dieses Wintersemesters wieder Übergangsquartiere in Gießen und Fulda für diejenigen Studierenden zur Verfügung, die für die Zimmersuche eine weite Anreise auf sich nehmen müssen. Die Übergangsquartiere können am Info-Point und im Servicebüro unkompliziert und kurzfristig angemietet werden.

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