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26.10.2017

Jeder Platz zählt!

Studentenwerk Gießen weiht Wohnheim Leipziger Straße ein - Komplett saniertes denkmalgeschütztes Gebäude bietet 56 Studenten ein neues Zuhause

„Jeder Platz zählt!“ erinnerte Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, bei seiner Begrüßung zur Einweihungsfeier des neuen Studentenwohnheims Leipziger Straße an den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, den die gute Entwicklung der Studierendenzahlen der Hochschule Fulda mit sich bringt. Er freue sich daher sehr, im Fuldaer Spar- und Bauverein einen Partner gefunden zu haben, der innerhalb von nur zwei Jahren den Ausbau studentischen Wohnraums maßgeblich mit vorangetrieben habe.
Mit der Einweihung des denkmalgeschützten komplett sanierten Gebäudes, das das Studentenwerk für die kommenden 20 Jahre vom Fuldaer Spar- und Bauverein gemietet hat, wächst die Zahl der durch das Studentenwerk bereitgestellten Wohnheimplätze um 56 auf dann 363 Plätze.

Die 56 Einzelapartments in dem 5-geschossigen Gebäude sind alle möbliert und verfügen über eine Kochnische und ein eigenes Bad. Sie sind zwischen 18 und 29m2 groß und kosten 315 bis 345 Euro warm inkl. aller Nebenkosten und Internet-Flat. Auch das Kellergeschoss können die Bewohner nutzen – hier stehen zwei Waschmaschinen und zwei Trockner, außerdem befinden sich hier ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. „Wer hier wohnt, ist mitten im Geschehen“, verwies Stobbe auf die Vorteile des Wohnheims, das „in Windeseile ausgebucht war“. Zentral gelegen, erreichen die Bewohner von ihrem neuen Zuhause aus binnen weniger Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Campus der Hochschule, den Bahnhof oder die Innenstadt.

Lothar Eich, Vorstandsmitglied des Fuldaer Spar- und Bauvereins, sprach in seinem Grußwort von einem „erneut guten Tag für Fulda“. Als eine der ältesten Genossenschaften Deutschlands sehe sich der Fuldaer Spar- und Bauverein von je her in der Verantwortung, bezahlbaren Wohnraum in Fulda zu schaffen. Die ehemals nur wenigen sehr großen Wohnungen im 1929 errichteten Gebäude waren laut Eich schlecht zu vermieten – der Bedarf an studentischem Wohnraum aber sehr wohl vorhanden. Von daher sei er dankbar gewesen, dass im Frühjahr 2015 Kontakte zum Studentenwerk geknüpft wurden und in der Folge durch die hochschulnahe Lage schnell die Idee des Umbaus geboren war. Ca. 3 Millionen Euro hat der Fuldaer Spar- und Bauverein als Eigentümer in den vergangenen zwölf Monaten in die Sanierung des Gebäudes investiert. Die Umbaumaßnahmen übernommen hat das Architekturbüro REITH WEHNER STORCH, dem Eich „hervorragende Arbeit“ bescheinigte.

Gerne zur Einweihungsfeier gekommen waren auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.
"Nach wie vor gibt es in Fulda einen großen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Ich bin daher sehr froh, dass wir das neue Wohnheim in der Leipziger Straße pünktlich zum Semesterstart eröffnen konnten“, freute sich Khakzar. „Die Lage zur Hochschule ist optimal und die Qualität der neu renovierten Apartments ausgezeichnet", so Khakzar weiter. Angesichts der weiter steigenden Studierendenzahlen sei natürlich auch die Hochschule daran interessiert, ihren Studierenden ausreichend bezahlbaren Wohnraum innerhalb der Stadt bieten zu können.
„Die Stadt Fulda hat in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe privater und öffentlicher Vorhaben zur Schaffung von studentischem Wohnraum gefördert, um den steigenden Studentenzahlen und dem stark wachsenden Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden“, griff Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld in seinem Grußwort den Wunsch von Khakzar auf. „Das Projekt in der Leipziger Straße ist dabei ein besonders gelungenes Beispiel dafür, wie aus einem in die Jahre gekommenen, aber dennoch straßenbildprägenden Altbau ein schmucker Wohnkomplex werden kann, der nun - in idealer Lage zur Hochschule – unseren Studenten Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen bietet. Wir sind glücklich, dass es uns in Kooperation mit dem Studentenwerk mit diesem und weiteren gut voranschreitenden Projekten gelingen wird, die Zahl der Wohnheimplätze in öffentlicher Trägerschaft in kurzer Zeit annähend zu verdoppeln“, bekräftigte Wingenfeld.

Architekt Stephan Storch erinnerte in seiner Ansprache daran, dass das Gebäude ursprünglich „für ein bürgerliches Klientel konzipiert war“. Die rund 100m2 großen 3-4 Zimmerwohnungen mit Küche, Speisekammer, Bad und kleiner Loggia mitten in der Stadt, seien aber immer weniger nachgefragt worden. Durch den Umbau der einzelnen Geschosse und den Ausbau des Dachgeschosses konnte das Raumangebot erweitert werden, sodass ganze 56 Apartments entstanden sind. Bei der Planung des Dachausbaus habe der weitgehende Erhalt der historischen Konstruktion im Vordergrund gestanden, erläuterte Storch. Und auch die energetische Sanierung der Fenster mit dem Einsatz einer 6-teiligen Gliederung habe dazu beigetragen, dass das Gebäude „sein ursprüngliches Gesicht“, wie es gemäß historischer Fotos überliefert ist, wieder erhalten habe. Erhalten werden konnten zudem die historischen Fliesen im Eingangsbereich und die Treppenkonstruktion, die marginal den heutzutage geltenden Sicherheitsbestimmungen angepasst wurde.

Bei einem abschließenden kurzen Rundgang erläuterte Storch zusammen mit Mitarbeitern des Studentenwerks den Teilnehmern weitere Komponenten der energetischen Sanierung wie die Dämmung des Daches und der Kellerdecke oder den Einsatz einer neuen effizienten Gasheizung.

[Neu]

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Freuten sich mit Partnern, Besuchern und Studierenden über neu geschaffenen Wohnraum für Studierende in Fulda: Geschäftsführer Studentenwerk Gießen Ralf Stobbe (4. v. r.), Vorstandsmitglied des Fuldaer Spar- und Bauvereins Lothar Eich (6. v. r.), Hochschulpräsident Fulda Prof. Dr. Karim Khakzar (2. v. r.), Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (3. v. r.) und Architekt Stephan Storch (5. v. r.)
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