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09.07.2018

Wiedereröffnung Mensa OBS

(EMM) Ab Montag kommender Woche wird die zentrale Mensa an der JLU in der Otto-Behaghel-Straße, die beim schweren Unwetter über Gießen Ende Mai stark beschädigt worden war und seither im Notbetrieb lief, wieder regulär öffnen. Schon heute sind die Bäckerei und die Zentrale Brötchenproduktion an ihren gewohnten Standort im Obergeschoss zurückgekehrt und auch die Spülküche konnte wieder in Betrieb gehen. Im Verlauf der Woche werden die Reparatur-, Sicherungs- und Reinigungsarbeiten so weit vorankommen, dass ab dem 16. Juli auch wieder Essen produziert und ausgegeben werden kann. Als kleines Dankeschön für die Geduld und die Unterstützung während des Notbetriebs, spendiert das Studentenwerk jedem Gast, der am Tag der Wiedereröffnung zum Mittag- oder Abendessen kommt, ein Eis zum Nachtisch.

In den Abendstunden des 29. Mai war es infolge des Starkregens zu massiven Wassereinbrüchen an mehreren Stellen in der Mensa OBS gekommen. Teile der durchnässten Deckenverkleidung sind in den Gastraum abgestürzt, die Brandmeldeanlage wurde durch einen Erdschluss zweitweise vollständig außer Betrieb gesetzt. Das Obergeschoss, das sonst mehr als 1.100 Sitzplätze, fünf Ausgaben inkl. Salattheke und v.a. die Zentralproduktion für den Standort, aber auch für die Cafeterien mit warmem Mittagessen, beherbergt, musste komplett gesperrt werden. In der Folge herrschte Notbetrieb: Die Produktion wurde in die Mensa Mildred-Harnack-Fish-Haus verlegt, zwei Notausgaben für das deutlich reduzierte Speisenangebot im Erdgeschoss errichtet und zusätzliche Sitzplätze im Foyer geschaffen. Im Außenbereich versorgte in der Interimszeit eine Grillstation die Mittags- und Abendgäste. Da auch die Spülküche außer Betrieb war, das Studentenwerk aber aus ökologischen Gründen die Entscheidung getroffen hat, an seinem bewährten Mehrwegsystem festzuhalten, musste zudem die Logistik neu organisiert und auch das Spülen ausgelagert werden.
Unterdessen fanden in den vergangenen sechs Wochen hinter den Kulissen umfangreiche Aufräum-, Reparatur und Reinigungsarbeiten statt. Die Brandmeldeanlage wurde wieder vollständig instand gesetzt, die Elektrik überprüft und wo erforderlich ihre Betriebssicherheit wiederhergestellt. Teile der abgehängten Decke im Küchenbereich und in den Gasträumen wurden ausgetauscht, unzählige Deckenplatten gereinigt und nach Sicherung der Decke wieder angebracht.
Seit Anfang Juli laufen Reparaturmaßnahmen am Dach, die den Regelbetrieb jedoch nicht beeinträchtigen. Diese Notreparatur, bei der eine neue Dachhaut aufgetragen wird, erfolgt schrittweise, sodass ggf. erneut aufkommende Unwetter möglichst keine größeren Schäden verursachen können.
„Uns war es wichtig, den Studierenden so schnell wie möglich wieder die gewohnte Versorgung zu bieten“, erklärte Geschäftsführer Ralf Stobbe im Rahmen der Ankündigung. „Obwohl die Studierenden viel Verständnis gezeigt haben und dankbar waren, dass wir nach dem Unwetter einen Notbetrieb eingerichtet haben, sodass sie am Standort überhaupt etwas essen konnten, so haben sie verständlicherweise doch auch die große Auswahl und besonders die üppig bestückte Salattheke sowie die frischen Pommes vermisst.“ Auf die Frage hin, ob das Dach denn weiteren ggf. drohenden Unwettern standhalten wird, zeigte sich das Studentenwerk optimistisch: „Wir haben bereits präventive Maßnahmen ergriffen, indem wir die Dachlast reduziert und den Wasserfluss auf dem Dach optimiert haben. Darüber hinaus haben wir für Unwetterwarnungen die Rufbereitschaft erhöht.“ Die Kosten für die bisher umgesetzten und bereits angestoßenen Maßnahmen liegen bei rund 300.000 Euro. Eine umfassende Dachsanierung soll im Hinblick auf den Neubau der Mensa auf dem „Campus der Zukunft“ in der Rathenaustraße, der aktuell von Justus-Liebig-Universität und Studentenwerk geplant wird, nicht angestoßen werden.

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Freuen sich, ihre Gäste bald wieder regulär in der Mensa OBS versorgen zu können: Betriebsleiter Lars Enders (Mitte), sein Stellvertreter Martin Hosman (r.) und Koch Max Krug (l.).
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