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12.06.2019

Regionale Lebensmittel in den Mensen des Studentenwerks

Staatsministerin Priska Hinz übergibt Urkunde auf dem Hessentag - Mensen in Gießen, Friedberg und Fulda beziehen Kartoffeln und Fleisch aus Hessen

(EMM) „Geprüfte Qualität – HESSEN“ gibt es auch im Studentenwerk Gießen. Alle fünf Mensen in Gießen, Friedberg und Fulda haben sich bereits zu Beginn des Jahres 2018 zertifizieren lassen und führen seither das offizielle Qualitätszeichen des Landes Hessen, das von der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH vergeben wird. Im Rahmen des Hessentags in Bad Hersfeld überreichte Staatsministerin Priska Hinz dem Studentenwerk nun eine Urkunde für seine Beteiligung an der Initiative. Sie halte es für besonders bemerkenswert, dass sich auch ein Studentenwerk dafür entschieden habe, den Studierenden Lebensmittel in GQH-Qualität anzubieten, betonte die Ministerin im Rahmen der Ehrung. Durch die mit Siegel versehene geprüfte Wertschöpfungskette erhielten die Gäste verlässlich gute, gesunde Lebensmittel – aus Hessen, für Hessen.

„Regionalität ist mehr als ein Trend. Sie verspricht eine konstant hohe Qualität und gibt Sicherheit über die Herkunft von Lebensmitteln“, erläuterte der Leiter der Hochschulgastronomie im Studentenwerk Guido Wolf am Rande der Urkundenübergabe die Gründe für die Zertifizierung. Zum einen hätten Gespräche mit Studierenden immer wieder gezeigt, dass ihnen die Herkunft ihres Mensaessens wichtig sei. Zum anderen verwies Wolf auf die Ernährungsstudie des Dachverbandes „Deutsches Studentenwerk“, nach der 76 Prozent der Studierenden vor allem Wert auf die regionale Herkunft von Lebensmitteln legten. „Als Unternehmen mit mehreren Standorten mitten in Hessen, war es für uns logische Konsequenz, uns der Zertifizierung nach den Kriterien ‚Geprüfte Qualität – HESSEN (GQH)‘ zu unterziehen“, so Wolf weiter. GQH habe überzeugt, da das Studentenwerk durch diese Zertifizierung mit zusätzlichen, über den gesetzlichen Anforderungen liegenden Qualitätsstandards, sichere Lebensmittel von hoher Qualität mit transparenter nachvollziehbarer Herkunftsgarantie erhalte. Neben der Qualität der Lebensmittel sei zudem die soziale Verantwortung für ein gemeinnütziges Unternehmen wie das Studentenwerk relevant, ergänzte seine Stellvertreterin Annabell Diehl: „Die kurzen Transportwege innerhalb Hessens sind absolut positiv für unseren ökologischen Fußabdruck. Zudem überzeugt mich, dass das Tierwohl bei Aufzucht und auch Schlachtung im Fokus steht.“

Mehr als ein Jahr haben die Abteilungen Hochschulgastronomie und Qualitätsmanagement hinter den Kulissen an der Umstellung von frischem Schweine-, Rind-, und Wildfleisch sowie frischen Kartoffelprodukten auf GHQ-Qualität gearbeitet. Das Schweine- und Rindfleisch für die Mensen kommt seitdem aus der Odenwälder Metzgerei in Fränkisch-Crumbach. Der Traditionsbetrieb wiederum bezieht nur Fleisch von ebenfalls GQH-zertifizierten Erzeugern im Umkreis von wenigen Kilometern rund um Brensbach im Odenwald. Bei den Betrieben handelt es sich um kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe mit max. 2.500 Schweinen und 300 Bullen, die weitgehend selbst produziertes Futter einsetzen und grundsätzlich auf Gentechnik und Antibiotika verzichten. Geschlachtet wird im Regional-Schlachthof Brensbach, was sehr kurze Transportwege für die Tiere garantiert.

Für alle in Eigenproduktion hergestellten Kartoffelprodukte wie z.B. Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Eintöpfe und Aufläufe mit Kartoffeln verwendet das Studentenwerk Kartoffeln von der Helmut Funk GbR, einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Büttelborn. In der Mensa der Hochschule Fulda gibt es zusätzlich Kartoffeln in Bio-Qualität von der St. Antonius gGmbH.

Aus dem Bereich der Wildspezialitäten erhalten Gäste der vom Studentenwerk betriebenen Mensen z.B. Wildbratwurst oder Wildschweingulasch von der RVF Raiffeisen Vieh und Fleisch Hessen eG in Bad Hersfeld. Verarbeitet wird hier ausschließlich freilebendes Wild aus dem Seulingswald.

Die Qualitätsmarke „Geprüfte Qualität – HESSEN“ hat derzeit hessenweit über 600 Partnerbetriebe - vom kleinen Direktvermarkter mit Eiervermarktung im Nebenerwerb, über den Metzger mit eigener Schlachtung bis hin zu Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung.

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Ministerin Priska Hinz (r.) übergab im Rahmen des Hessentags eine Urkunde für die GQH-Zertifizierung an Guido Wolf (2.v.l.), Leiter der Hochschulgastronomie, seine Stellvertreterin Annabell Diehl (Mitte) und Ute Theiß (2.v.r.), Ressortleiterin Logistik/Food (alle Studentenwerk Gießen). Johann Ferber (l.), Aufsichtsratsvorsitzender der MGH freut sich mit.
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