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13.11.2019

Neues Wohnheim auf dem Burggelände bietet Platz für 64 THM-Studierende

Staatsministerin Angela Dorn spricht Grußwort bei feierlicher Einweihung des Wohnheims 'In der Burg' des Studentenwerks in Friedberg

(LCL) Das Studentenwerk Gießen hat am Mittwoch in Anwesenheit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn die Einweihung des Studentenwohnheims „In der Burg“ gefeiert. Auf dem historischen Burggelände in Friedberg entstanden in den vergangenen Monaten durch den Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen „Feldwebelbaus“ und den Neubau auf der benachbarten „Ritterwiese“ insgesamt 64 Wohnheimplätze für Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Die Einzelapartments sind zwischen 13 und 23 Quadratmetern groß, verfügen über eine Pantry-Küche mit 2er-Induktionskochfeld, Kühlschrank, Spülbecken und Schränken zur Aufbewahrung sowie ein eigenes Bad und werden vollmöbliert vermietet. Die Warmmiete inkl. Internet-Anschluss beträgt je nach Apartmentgröße zwischen 295 und 380 Euro. Die Kosten für die beiden Baumaßnahmen liegen bei insgesamt 6,2 Millionen Euro.

Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, dankte Staatsministerin Dorn explizit für die Unterstützung bei diesem Bauvorhaben, das durch die Übertragung der Liegenschaft „In der Burg 15“ im Erbbaurecht durch das Ministerium überhaupt erst möglich geworden war. Stobbe hob in seinem Grußwort die besonderen Gegebenheiten des Areals hervor, die während den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen eine enge Abstimmung mit der Denkmalpflege erforderten. „Mit dem Umbau des alten Feldwebelbaus und einem ins Ensemble passenden Neubau haben wir hier auf historischem Boden attraktive Wohnheimplätze geschaffen, die Studierenden der THM künftig ein Zuhause während ihrer Hochschulzeit bieten – und das sogar mit Turmblick.“ Den gestiegenen Bedarf an bezahlbarem, campusnahem Wohnraum müsse man mit vereinten Kräften decken, um Studierenden nicht nur buchstäblich ein Dach über dem Kopf bieten zu können, sondern ihnen in Wohnheimen vielmehr auch „soziale Ankerpunkte“ in ihrem Studentenleben zu bieten, wo sie sich mit Kommilitonen unterschiedlicher sozialer, kultureller und geografischer Herkunft treffen könnten. Außerdem betonte Stobbe, dass das Studentenwerk weiterhin plane, eine Unterbringungsquote in Wohnheimen von 10% gemessen an der Studierendenzahl zu erreichen. „Angesichts kontinuierlich hoher Studierendenzahlen ist es für uns sehr wichtig, das Angebot an studentischem Wohnraum zu erweitern, um den Bedarf decken zu können. Mit der heutigen Einweihung des Wohnheims gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung dieses Ziels“.

Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, beglückwünschte das Studentenwerk Gießen: „Durch die Bereitstellung des Landesgrundstückes auf dem Burggelände und die Bereitschaft des Studentenwerkes, an diesem traditionsreichen und zentralen Standort zu investieren, konnten 64 moderne und attraktive Wohnheimplätze für Studierende geschaffen und somit das Angebot für bezahlbaren studentischen Wohnraum am Standort Friedberg verbessert werden. Durch solche Investitionen liegen wir an der Spitze: Mit mehr als 13 Prozent hatten wir in Hessen im Zeitraum von 2013 bis 2018 bundesweit den höchsten Anstieg an Wohnheimplätzen. Diesen Wert konnten wir dieses Jahr noch einmal auf 19 Prozent steigern.“

Die THM, für deren Studierende die Wohnanlage gebaut wurde, ist inzwischen die drittgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland, auch viele internationale Studierende sind dort immatrikuliert. Präsident Prof. Dr. Matthias Willems dankte dem Studentenwerk in seinem Grußwort dafür, mit dem Wohnheim auch den Standort Friedberg weiter zu unterstützen: „In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studentinnen und Studenten in Friedberg von 1.700 auf 5.800 gestiegen. Über den neu entstandenen modernen Wohnraum freuen wir uns deshalb ganz besonders.“

Die Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks und Kanzlerin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Susanne Kraus betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Studentischen Wohnens insgesamt, das eine „starke Säule im Portfolio des Studentenwerks“ darstelle und in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Im vergangenen Wintersemester fanden im Schnitt 6,1 % der Studierenden von JLU, THM und der Hochschule Fulda einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk. Die Hochschulen seien in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, da sei es für das Studentenwerk wichtig, mitzuwachsen.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, in welchem die 57 Studenten- und Studierendenwerke Deutschlands zusammengeschlossen sind, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig staatliche Förderung beim Neubau und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist. Die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze sei seit dem Jahr 2008 um 48% gestiegen, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze hingegen nur um 8%. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen! Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum, das ist nicht nur Privatsache. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe.“

Der Einladung des Studentenwerks gefolgt waren auch zahlreiche Anrainer des Burggeländes, um sich über die Baumaßnahmen zu informieren. Bei einem anschließenden Rundgang durchs Wohnheim und die Burganlage bestand die Gelegenheit, einen Blick in die Apartments zu werfen und den naheliegenden Adolfsturm zu besteigen, um einen Blick von oben auf die gesamte Anlage zu werfen.

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Das Studentenwerk Gießen bietet den mehr als 55.000 Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule Fulda umfassende Serviceleistungen vor und während ihres Studiums. Es gewährleistet, dass Studierende preiswerten Wohnraum finden und hält selbst 3.469 Wohnheimplätze an den Hochschulstandorten Gießen, Friedberg und Fulda bereit. Studierende erhalten beim Studentenwerk zudem umfassende Beratung, z.B. zu Möglichkeiten der Studienfinanzie
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