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17.05.2011

Mensa Otto-Eger-Heim wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten vom 28. Mai bis voraussichtlich Ende Oktober geschlossen

Neue Küche und Umstellung der Energieversorgung sind die Kernstücke des ersten Bauabschnitts

Die Mensa Otto-Eger-Heim des Studentenwerks Gießen wird in den nächsten beiden Jahren von Grund auf saniert. Eine komplett neue Küche und ein Geschirrrückgabe- und –spülsystem der jüngsten Generation sind die Herzstücke der ersten Bauphase. Diese wird am 28. Mai starten und soll Ende Oktober 2011 abgeschlossen sein. Arbeiten im Speisesaal, im Foyer und im Außenbereich der Mensa folgen in einem weiteren Bauabschnitt, der voraussichtlich im kommenden Jahr durchgeführt wird.

Das aus den Jahren 1929/30 stammende Gebäude im Leihgesterner Weg ist denkmalgeschützt. Deshalb gestalten sich die Sanierungsmaßnahmen deutlich aufwendiger als dies bei einem Gebäude jüngeren Baujahres der Fall wäre. So muss beispielsweise die Decke zwischen Erdgeschoss und erstem Stock, dort wo sich die Küche befindet, komplett statisch ertüchtigt werden. Da diese Arbeiten sehr zeitintensiv sind, wurde der Beginn der Sanierungsmaßnahme von dem ursprünglich für Anfang Juli geplanten Termin auf Ende Mai vorgezogen.

„Damit versuchen wir sicherzustellen, dass die Einrichtung im Herbst, wenn viele zusätzliche Studierende erwartet werden, wieder in Betrieb gehen kann“, so Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen.

Zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen im Küchenbereich der Mensa stellt das Studentenwerk Gießen die Energieversorgung für den kompletten Standort um. Auf dem Gelände wird ein Blockheizkraftwerk errichtet. Dieses wird zukünftig die Mensa Otto-Eger-Heim, das im selben Gebäude befindliche Studentenwohnheim und das gegenüber gelegene Landgraf-Ludwig-Haus, welches ebenfalls ein Wohnheim des Studentenwerks beherbergt, mit Strom und Wärme versorgen.

Martin Hormel, Abteilungsleiter Facility Management des Studentenwerks erläutert: „Der Motor des Blockheizkraftwerkes wird mit Gas betrieben. Hinter dem Motor hängt ein Generator, der Strom erzeugt. Mit diesem Strom versorgen wir unsere Einrichtungen. Die Abwärme, welche durch die Stromerzeugung im Motorblock anfällt, wird über einen Wärmetauscher zur Heizwassererwärmung verwendet und fließt somit in unser neues Heizungskonzept ein.“

Zu diesem neuen Heizungskonzept gehört auch die Nutzung von Abwärme, die im Küchenbereich entsteht. So wird die Wärme, die beispielsweise durch den Betrieb eines Kühlraumes entsteht oder die durch das Kochen erwärmte Luft, nicht einfach nach außen abgeleitet, sondern über spezielle Abluftsysteme ebenfalls dem neuen Heizsystem zugeführt. „Wir steigen also von Fernwärme zu Nahwärme um und schaffen uns unsere eigenen Energiekreisläufe“, ergänzt Hormel.

Leider lassen sich derart umfangreiche Baumaßnahmen nicht in der üblichen Schließungsphase während der Semesterferien umsetzen. „Wir hoffen, dass unsere Gäste Verständnis für diese notwendigen Bauaktivitäten haben und vorübergehend auf die Mensa in der Otto-Behaghel-Straße ausweichen“, so Geschäftsführer Stobbe. „Letztendlich geht es darum, die historische Einrichtung für viele weitere Generationen von Studierenden attraktiv zu machen, Abläufe in der Speisenproduktion und –ausgabe sowie im Bereich der Geschirrrückgabe und –spülung schneller werden zu lassen und mittels des neuen Heizkonzeptes einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen.“

Über das komplette Speisenangebot in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks Gießen können Sie sich auf dieser Website unter dem Quicklink "Speisepläne" rechts oben auf der Startseite informieren.

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