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28.10.2013

Grundsaniert, schick, modern und barrierefreundlich - Mensa Otto-Eger-Heim öffnet nach Grundsanierung pünktlich zum Semesterstart

Pünktlich zum Semesterstart öffnet die Mensa Otto-Eger-Heim wieder ihre Türen. Aus diesem Anlass gab es am Montag, 28.10.2013 ein Willkommensgeschenk für die Mensagäste. Überreicht wurde es ihnen von Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen und Gunnar Meister, Abteilungsleiter Mensen.

Über einen Zeitraum von insgesamt zweieinhalb Jahren wurde die unter Denkmalschutz stehende Verpflegungseinrichtung im Leihgesterner Weg 16 von Grund auf saniert. Aus diesem Grund mussten die Gäste während der beiden Bauphasen Mai bis November 2011 und ab Sommer 2012 zum Mittagessen in andere Mensen des Studentenwerks Gießen ausweichen.

Nun erwartet die Besucher des Otto-Eger-Heims nicht nur eine optisch schick und modern gestaltete Mensa, auch die Technik befindet sich in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand.

Schon im Eingangsbereich sind auf den ersten Blick deutliche Veränderungen erkennbar. Ein schicker Loungebereich mit Kaffeespezialitätenmaschine erwartet die Gäste im Erdgeschoss. Informationen über das Speiseangebot und weitere für Studierende interessante Angebote werden über große Monitore, die im Erdgeschoss, an der Geschirrausgabe und über den einzelnen Ausgabetheken der Speisenausgabe montiert sind, präsentiert.

Hat man sich für das Essen seiner Wahl entschieden, gelangt man über den breiten Treppenaufgang in den ersten Stock, in dem sich Speiseausgabe und Speisesäle befinden. War dies bislang die einzige Möglichkeit, nach oben zu kommen, steht jetzt dank der Sanierung zusätzlich ein Glasaufzug zur Verfügung, der es auch Rollstuhlfahrern und Gästen mit Kinderwagen ermöglicht, alle Räume der Mensa unkompliziert zu erreichen. Um die Barrierefreundlichkeit für den kompletten Mensabesuch zu gewährleisten, wurden zudem unterschiedliche, früher durch Treppenstufen verbundene Ebenen im Bereich der Speisesäle angeglichen und eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss eingebaut.

Der komplett neu gestaltete Free Flow-Bereich der Speisenausgabe bietet den Besuchern fünf Ausgabetheken und eine große Mittelinsel, die direkt erreicht werden können. Das Speisenangebot beinhaltet täglich ein fleisch- oder fischhaltiges sowie ein vegetarisches Gericht. Dienstags und donnerstags ist letzteres zudem vegan. Neu ist das von zwei Seiten begehbare Salatbuffetbuffet mit einer täglich wechselnden warmen Komponente, eine Suppenstation mit Vorsuppe und Eintopf sowie ein Dessertbuffet. Außerdem gibt es täglich Pasta mit zwei verschiedenen Saucen und ein täglich wechselndes Zusatzangebot an der neuen Aktionstheke. Dort werden deftigeren Speisen wie Burger, Wokgerichte, Pizza, Döner, Steaks usw. angeboten.

390 Gäste finden im Innenbereich einen Sitzplatz, dazu kommen circa 100 weitere im Außenbereich. Pro Tag werden in der Mensa Otto-Eger-Heim bis zu 2.200 Essen produziert, von denen rund 1.000 außer Haus gehen. Sie werden an die in der Nähe gelegenen Cafeterien mit Mittagsverpflegungen Cafeteria im Rechenzentrum (CaRe) und die Automatencafeteria im Internationalen Forschungszentrum (IFZ) geliefert.

Die Mensa zeichnet sich durch einen sehr hohen Grad an Eigenfertigung und Frische aus. Von der Grundsauce bis zum panierten Schnitzel wird fast alles frisch im eigenen Haus produziert. Auf den Einsatz so genannter Convinience-Produkte sowie auf Geschmacksverstärker wird weitgehend verzichtet. Eier aus Käfighaltung finden keinen Zugang in die Speisenproduktion der Mensa. Fisch gibt es ausschließlich aus nachhaltiger Fischerei, Kaffee bezieht das Studentenwerk aus fairem Handel, die Getränke kommen von einem regionalen Lieferanten.

Damit die Speisen auch in der entsprechenden Qualität und Menge pünktlich zur Mittagspause für die Gäste bereitstehen können, wurde viel in den Küchenbereich investiert. Herzstücke der ersten Bauphase waren eine komplett neue Küchenausstattung mit entsprechenden Geräten, Geschirrrückgabe und –spülsystem der jüngsten Generation sowie eine Umstellung der Energieversorgung. Schöner, effektiver und umweltfreundlicher lässt es sich nun in der Küche des Otto-Eger-Heims kochen und spülen.

Auch der Außenbereich zwischen Mensa und dem gegenübergelegenen Wohnheim Landgraf-Ludwig-Haus sowie die beiden vorhandenen Terrassen wurden neu gestaltet. Auf den so entstanden Holzdecks werden in den kommenden Wochen sehr komfortable Stühle und Tische platziert. Für einen ansprechenden Sonnenschutz wurde ebenfalls gesorgt. Der Außenbereich ist bei geeigneter Wetterlage ganzjährig nutzbar!

Das aus den Jahren 1929/30 stammende Gebäude im Leihgesterner Weg ist denkmalgeschützt. Deshalb gestalteten sich die Sanierungsmaßnahmen deutlich aufwendiger als dies bei einem Gebäude jüngeren Baujahres der Fall gewesen wäre. So musste beispielsweise die Decke zwischen Erdgeschoss und erstem Stock, dort wo sich die Küche befindet, komplett statisch ertüchtigt werden – eine sehr zeitintensive, aber notwendige Maßnahme.

Zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen im Küchen- und Gästebereich der Mensa hat das Studentenwerk Gießen die Energieversorgung für den kompletten Standort umgestellt. Auf dem Gelände wurde ein Blockheizkraftwerk errichtet. Dieses versorgt mittlerweile die Mensa Otto-Eger-Heim, das im selben Gebäude befindliche Studentenwohnheim und das gegenübergelegene Wohnheim Landgraf-Ludwig-Haus mit Strom und Wärme.

Zu diesem neuen Heizungskonzept gehört auch die Nutzung von Abwärme, die im Küchenbereich entsteht. So wird die Wärme, die beispielsweise durch den Betrieb eines Kühlraumes entsteht oder die durch das Kochen erwärmte Luft, nicht einfach nach außen abgeleitet, sondern über spezielle Abluftsysteme ebenfalls dem neuen Heizsystem zugeführt. „Wir sind also von Fernwärme zu Nahwärme umgestiegen und haben uns so unsere eigenen Energiekreisläufe geschaffen“, betont Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, dem eine energetisch sinnvolle Sanierung und Nachhaltigkeit ein großes Anliegen sind.

Leider ließen sich derart umfangreiche Baumaßnahmen nicht in der üblichen Schließungsphase während der Semesterferien umsetzen. „Wir sind froh, dass unsere Gäste Verständnis für diese notwendigen Bauaktivitäten hatten und vorübergehend auf die Mensa in der Otto-Behaghel-Straße ausgewichen sind“, so Geschäftsführer Stobbe. „Letztendlich ging es darum, die historische Einrichtung für viele weitere Generationen von Studierenden attraktiv zu machen, weitestgehend Barrierefreiheit zu gewährleisten, Abläufe in der Speisenproduktion und –ausgabe sowie im Bereich der Geschirrrückgabe und –spülung schneller werden zu lassen und mittels des neuen Heizkonzeptes einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen.“

Über das komplette Speisenangebot in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks Gießen können Sie sich im Internet unter www.studentenwerk-giessen.de (einfach den Quicklink "Speisepläne" rechts oben auf der Startseite anklicken).

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Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen und Gunnar Meister, Abteilungsleiter Mensen, verteilen anlässlich der Wiedereröffnung Kochlöffel und hausgemachte Energiebällchen an die Mensagäste.
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