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26.11.2013

Wohnen für Mithilfe - Das Projekt des Studentenwerks Gießen fördert Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Gießener Bürgern

Online-Angebot des Studentenwerks richtet sich an Gießener Bürger und Studierende, die Interesse an einer Wohnpartnerschaft haben

Preiswerter Wohnraum für Studierende ist oftmals schwer zu finden. Eine Möglichkeit bietet das Projekt „Wohnen für Mithilfe“ des Studentenwerks Gießen. Über die Online-Plattform www.wohnen-fuer-mithilfe.de, die ab sofort frei geschaltet ist, können sich Vermieter und wohnungssuchende Studierende ausführlich über das Projekt informieren, sich finden und miteinander in Kontakt treten.

Ralf Stobbe, Geschäftsführer des Studentenwerks Gießen, betont das Engagement, welches das Studentenwerk Gießen in die Unterstützung wohnungssuchender Studierender steckt. „Auch wenn unsere Wohnheime voll belegt sind, lassen wir wohnungssuchende Studenten und Studentinnen nicht alleine. Wir haben in den letzten Jahren eine Menge an Maßnahmen entwickelt, um sie zu unterstützen. Mit Wohnen für Mithilfe bauen wir unsere Hilfsangebote wie das Netzwerk Wohnen, die Online-Wohnbörse auf unserer Website und die persönliche Beratung und Weitergabe von hilfreichen Informationen zu Wohnungssuche weiter aus.“

Andreas Schaper, AStA-Referent für Wohnen und Soziales, zeigt sich erfreut über den Start des Kooperationsprojekts zwischen JLU-AStA und Studentenwerk Gießen: „Wir setzen mit dem Projekt ´Wohnen für Mithilfe´ nicht nur ein Zeichen gegen die herrschende Wohnungsnot, sondern bringen auch Menschen zusammen und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt über Generationen- und Statusgrenzen hinweg.“

Ziel von „Wohnen für Mithilfe“ ist das Zustandekommen von Wohnpartnerschaften. Diese basieren darauf, dass Vermieter und Studierende eine Vereinbarung über Hilfeleistungen treffen, die der/die Studierende für den Vermieter/die Vermieterin erbringt. Im Gegenzug verringert sich für die/den Studierende/n die Kaltmiete für das jeweilige Wohnobjekt. Als Faustregel gilt: eine Stunde Hilfe pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat. Je nachdem, wie viele Stunden Hilfeleistungen vereinbart werden, verringert sich die Miete dementsprechend oder fällt sogar gänzlich weg. So bleibt gegebenenfalls lediglich ein individueller Abschlag für Nebenkosten.

Welcher Art die Hilfeleistungen sind, ist Verhandlungssache zwischen Vermietern und Studierenden. Diese können von Babysitten über Einkaufsdienste, Gartenarbeit, Nachhilfe bis hin zum Wohnungsputz reichen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Tätigkeiten, für die eine spezielle Ausbildung -beispielsweise als Pflegekraft – erforderlich ist.

Interessant ist „Wohnen für Mithilfe“ prinzipiell für all diejenigen, die Wohnraum zu vermieten haben und sich über Unterstützung freuen würden. Vor allem Seniorinnen und Senioren, Alleinerziehende oder voll berufstätige Eltern sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen können durch die Hilfe seitens der Studierenden viel an Lebensqualität gewinnen. Und auch für die Studierenden bieten sich nicht nur finanzielle Vorteile. Denn das Leben in einer Wohnpartnerschaft mit anderen Generationen bietet viele soziale Aspekte wie beispielsweise die Einbindung in eine Familie, die den Studienalltag positiv ergänzen.

Entstanden ist das Projekt durch eine Initiative des AStA der JLU-Gießen, dessen Referent für Wohnen und Soziales, Andreas Schaper, Fördergelder für dieses Projekt beantragt und erhalten hat. Durchgeführt wird es von der Wohnheimverwaltung des Studentenwerks Gießen, die zu diesem Zweck um eine halbe Stelle erweitert wurde. Johannes Kühn hat das Projekt von Anfang an betreut und freut sich gemeinsam mit Abteilungsleiter, Ralph Vogtmann und Bereichsleiter Lothar Becker, dass die Plattform „Wohnen-fuer-Mithilfe.de“ nun online geschaltet ist.

Zur Gesamtsituation im Hinblick auf den studentischen Wohnungsmarkt merkt Schaper an, dass integrative Wohnprojekte wie „Wohnen für Mithilfe“ bislang zu wenig gefördert werden und fordert mehr Anstrengungen in der Bekämpfung der herrschenden Wohnungsnot: „Wir brauchen einen Wechsel in der Wohnraumpolitik. Wir brauchen die Ausweisung von mehr Wohnungsbauflächen, mehr Mittel und den politischen Willen für sozial durchmischte Städte. Mit ´Wohnen für Mithilfe´ leisten wir hierzu unseren lokalen Beitrag, das Land Hessen muss hingegen die Rahmenbedingungen schaffen.“

Am 12. Dezember wird es einen Informationsstand zu „Wohnen für Mithilfe“ in der Galeria Neustädter Tor geben. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich im persönlichen über das Projekt zu informieren.

Alle Informationen zum Projekt „Wohnen für Mithilfe“ finden sich im Internet unter www.wohnen-fuer-mithilfe.de.

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