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GELD IM STUDIUM

BAföG, Nebenjobs, Stipendien, Kredite & Co.

Ohne Moos nix los - der platte Spruch gilt natürlich auch für Studierende. Denn nur durch eine gesicherte Studienfinanzierung ist es möglich, sich ganz auf den Lernstoff zu konzentrieren. Studierenden stehen grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung ihres Studiums offen - vom Erhalt von BAföG-Leistungen über Unterhalt durch die Eltern, Nebenjobs oder Stipendien bis hin zu Darlehen. Natürlich nutzen viele Studierende auch mehrere Quellen gleichzeitig zur Finanzierung ihres Studiums.

Mit den hier verfügbaren Informationen können Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Studienfinanzierung verschaffen. Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich unser persönliches Beratungsangebot zu nutzen, da die einzelnen Förderungsmöglichkeiten stark von Ihren persönlichen Voraussetzungen abhängen. Unsere Abteilung Beratung & Service bietet täglich von montags bis freitags offene Sprechzeiten in Gießen und Fulda an.
Wenn Sie gezielte Fragen zum BAföG haben, sind die Kolleginnen und Kollegen des ins Studentenwerk integrierten Amtes für Ausbildungsförderung gerne für Sie da. Auch sie haben täglich von montags bis freitags offene Sprechzeiten in Gießen und Fulda. In Friedberg sind wir jeden Montag und Donnerstag für Sie vor Ort.

BAföG - die staatlich geförderte Studienfinanzierung

Mit Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz - kurz: BAföG - unterstützt der Staat Studierende und deren Familien, wenn der Elternunterhalt nicht ausreicht bzw. die Eltern nicht in der Lage sind, die Ausbildung selbst zu finanzieren.  Derzeit erhalten knapp ein Viertel der rund 2,9 Millionen Studierenden in Deutschland BAföG.
Weitaus mehr Studierende hätten Anspruch auf BAföG, machen diesen aber leider nicht geltend, obwohl es Geld vom Staat geschenkt gibt. BAföG-Leistungen werden in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Hinzu kommt, dass Studierende vom Darlehensbetrag später maximal 10.010 Euro zurückzahlen müssen, obwohl sie u.U. mehr als das Fünffache während eines Studiums erhalten können.

BAföG gilt aufgrund des Antragsverfahrens häufig als kompliziert und aufwändig. Die Höhe der Leistungen, die jemand erhält, hängt zudem davon ab, welche persönlichen Voraussetzungen gegeben sind. Fragen zum BAföG werden also häufig nur mit „Es kommt drauf an“ zu beantworten sein. Wir empfehlen Ihnen, sich davon nicht abschrecken zu lassen und zu prüfen, ob Leistungen nach dem BAföG für Sie infrage kommen oder nicht. Die Zeit, die Sie für die Antragsstellung aufwenden, ist gut investierte Zeit in Ihre Zukunft. Viele Informationen haben wir bereits online für Sie bereitgestellt. Auch die Antragsstellung selbst ist über die Website des Landes Hessen online möglich. Falls Sie noch Rückfragen haben, kommen Sie gerne zu unseren Öffnungszeiten ins Amt für Ausbildungsförderung - Sie brauchen keinen Termin!


Bitte beachten Sie, dass Dokumente und offizielle Informationen zum BAföG für das Amt für Ausbildungsförderung grundsätzlich ausschließlich schriftlich eingereicht werden können, und zwar auf dem Postweg, über das Upload-Portal des Landes Hessen oder mithilfe der App „BAföG direkt“. 

mehr über BAföG erfahren

Unterhalt der Eltern

Prinzipiell sind Eltern - sofern sie nach dem Unterhaltsrecht leistungsfähig sind - dazu verpflichtet, für den Unterhalt ihrer Kinder in deren Erstausbildung aufzukommen. Das gilt auch für ein Studium. Gesetzliche Grundlage hierfür ist § 1610 Abs. 2 BGB. Wenn Sie sich für ein Studium interessieren, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihren Eltern sprechen, ob und in welcher Höhe diese Sie bei der Studienfinanzierung unterstützen können. 

Sollten Ihre Eltern nicht in der Lage sein, Ihre Ausbildung in ausreichender Höhe zu finanzieren, besteht die Möglichkeit BAföG-Leistungen zu erhalten.

Stipendien - Förderung durch Dritte

Der Erhalt eines Stipendiums ist die attraktivste Möglichkeit der Studienfinanzierung, da es nicht zurückgezahlt werden muss. Es gibt zahlreiche Stipendiengeber wie zum Beispiel Kirchen, Parteien, Firmen, Gewerkschaften oder auch private Stiftungen, die Stipendiaten nicht nur finanziell, sondern häufig auch ideell fördern. Die Höhe des Stipendiums orientiert sich bei staatlich geförderten Stiftungen am BAföG-Satz, zusätzlich gibt es eine Studienkostenpauschale in Höhe von 300 Euro.
Chancen auf ein Stipendium haben nicht nur Hochbegabte, denn neben besonderen Leistungen zählen auch Kriterien wie politisches oder soziales Engagement.

Ausführliche Informationen zu Stipendien erhalten Sie in der Abteilung Beratung & Service sowie auf den folgenden Websites: 

Nebenjobs

Rund zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben ihrem Studium, um dieses finanzieren zu können, z.B. in Minijobs (bis 450 Euro), Midijobs (bis 1.300 Euro) oder Jobs während der vorlesungsfreien Zeit. Wer jobbt, sollte aber darauf achten, sein Studium zeitlich nicht zu gefährden. Außerdem ist zu beachten, dass Arbeitszeit und Arbeitsentgelt Auswirkungen auf die Sozialversicherungen haben können. Auch wer BAföG erhält, sollte auf seinen Zuverdienst achten und durchschnittlich maximal 450 Euro im Monat verdienen, da die BAföG-Leistungen sonst gekürzt werden. Gerne berät Sie unser Team der Abteilung Beratung & Service, um zu klären, welche Jobs für Sie in Frage kommen.

Über Jobangebote aus der Region können Sie sich in unserer Jobbörse für Studierende informieren.

Jobratgeber

Infolge der Coronakrise haben viele Studierende ihren Job verloren. Um sie bei der Suche nach alternativen Jobs zu unterstützen, haben wir in unserem Jobratgeber Fragen & Antworten rund um das Thema „Jobben in Zeiten von Corona“ zusammengestellt und hilfreiche Links und Anlaufstellen aufgelistet.

Verschiedene Jobbörsen geben einen ersten Überblick:

 Aktuell gibt es auch verstärkt Jobs im Gesundheitswesen sowie im Einzelhandel und auch in der Landwirtschaft werden weiterhin Saisonkräfte gesucht. Zu finden sind entsprechende Stellen in folgenden speziellen Jobbörsen:

Spezielle Jobbörsen für Saisonarbeit:

Weitere Informationen finden Sie außerdem unter:

Tipp: Nutzen Sie Ihr Semesterticket, mit dem Sie durchaus auch Jobs, die etwas weiter von Ihrem Wohnort entfernt liegen, ohne zusätzliche Kosten erreichen können.

Kurzarbeit / Kurzarbeitergeld – auch für Studierende?

Das sogenannte Kurzarbeitergeld kommt nur für sozialversicherungspflichtige Angestellte in Frage. Das sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auch während des Semesters regelmäßig mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten (und damit kein Werkstudierendenprivileg haben!).

Kurzarbeit dagegen kann auch Studierende betreffen und da sie - wie beschrieben - kein Kurzarbeitergeld bekommen können, bedeutet das leider finanzielle Verluste. 

Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit finden Sie Informationen zum Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Wenn Sie einen Arbeitsvertrag haben, besteht für Sie rein rechtlich betrachtet Anspruch auf Lohn. Der Arbeitgeber kann Sie außerdem nicht ohne Weiteres einfach in den Urlaub schicken. Vielleicht können Sie hier eine einvernehmliche Lösung finden. Wir raten davon ab, überstürzt  einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben.

Sollte Ihnen gekündigt werden, gilt diese Kündigung nur, wenn folgende Punkte beachtet werden:

  1. Die Kündigung erfolgt schriftlich. Mündliche oder elektronische Kündigungen reichen nicht aus und sind ungültig.
  2. Die Kündigungsfristen werden eingehalten. Diese betragen in der Regel mindestens vier Wochen, bei einer vereinbarten Probezeit eventuell auch länger oder kürzer.

Seit  dem 1. März 2020 gilt die Regelung, dass neu oder zusätzlich erzieltes Einkommen durch eine Tätigkeit in sogenannten system­relevanten Bereichen beim BAföG nicht angerechnet wird.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat auf seiner Website verschiedene Fragen und Antworten bezüglich des Coronavirus zur Verfügung gestellt. Dabei geht es um Fragen zum Sozialschutz, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz während der Pandemie.

Besondere Regelungen bei Minijob und kurzfristiger Beschäftigung 


Kurzfristige Beschäftigung
Die maximale Dauer einer kurzfristigen Beschäftigung wurde wegen der Corona-Epidemie für die Zeit vom 1. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. Das bedeutet, dass eine kurz­fristige Beschäftigung (bzw. mehrere kurzfristige Beschäftigungen zusammen) jetzt übergangsweise 5 Monate am Stück (statt bisher 3) bzw. 115 einzelne Arbeitstage (statt bisher 70 Tagen) pro Jahr betragen darf.
Die Besonderheit für Studierende besteht bei der kurzfristigen Beschäftigung darin, dass die 20 Stunden-Regel aufgehoben ist. Studierende, die eine kurzfristige Beschäftigung ausüben, dürfen auch in der Vorlesungszeit die wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden überschreiten, ohne dass sie ihr Werkstudierendenprivileg verlieren. Wichtig: Pro Jahr dürfen aber maximal 182 Kalendertage (26 Wochen) im Jahr über 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Minijob
Wenn es im Rahmen eines Minijobs zu Mehrarbeit wegen Corona kommt, darf die 450-Euro-Verdienstgrenze in der Übergangszeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 bis zu fünf Mal überschritten werden. Informationen dazu finden Sie hier.
Achtung: Eine Erhöhung der Zuverdienstgrenze bei der Familienversicherung oder beim BAföG geht damit nicht einher.


Viele weitere Tipps rund um das Thema Jobben finden Sie auch im Portal Studis online.

Sie haben weitere Fragen zum Thema oder benötigen Hilfe?  Dann wenden Sie sich gerne an unser Team der Sozialberatung, das Sie von montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 14.30 Uhr telefonisch unter +49 641 40008-160 oder per E-Mail an beratung.service@studentenwerk-giessen.de erreichen.

Geld leihen: Kredite & Darlehen

+ Information zur Freischaltung und zum Neuantrag KfW-Studienkredit im Rahmen der Corona-Krise +

Im Zuge der Corona-Krise sind wir gezwungen, den Publikumsverkehr so weit wie möglich einzuschränken. Aus diesem Grund kann die Beratung leider ausschließlich telefonisch oder schriftlich erfolgen. Um aber Neuanträge und Freischaltungen des KfW-Studienkredits weiterhin zu ermöglichen, gelten folgende Vorgehensweisen:

Neuanträge des KfW-Studienkredits

Standort Gießen: Möchten Sie den KfW-Studienkredit – nachdem Sie sich telefonisch oder per E-Mail über Details und alternative Finanzierungsmöglichkeiten informiert haben – beantragen, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns, um den Antrag für den KfW-Studienkredit in unserem Beisein zu unterzeichnen und einzureichen. Zu diesem Termin in der Otto-Behaghel-Straße 25 (Studentenhaus | buntes Gebäude) tragen Sie bitte eine Mund-Nasen-Maske und bringen folgende Unterlagen mit:

  • Antragsformular
  • Kopie Personalausweis oder alternatives Legitimationsdokument (wenn aus diesem die Meldeadresse nicht hervorgeht, bitte zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung vorlegen)
  • Bankkarte
  • Studienbescheinigung

Standorte Friedberg und Fulda: Sie können sich bei uns gerne über Details und alternative Finanzierungsmöglichkeiten telefonisch und per E-Mail informieren. Für die Beantragung des KfW-Studienkredits bitten wir Sie aber sich an einen anderen KfW-Vertriebspartner in Ihrer Nähe zu wenden, da wir nicht persönlich vor Ort sein können. Eine Liste verschiedener Vertriebspartner finden Sie unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/KfW-Studienkredit/Antrag/ via Vertriebspartnersuche. Alternativ dazu können Sie selbstverständlich auch – unter Beachtung der oben genannten Hinweise – zu uns nach Gießen kommen und alles bezüglich Ihres KfW-Antrags regeln.

Bitte beachten Sie, dass eine Vorsprache ohne Termin zurzeit leider nicht möglich ist.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wintersemester-Freischaltung des KfW-Studienkredits für bestehende Kredite

Das im Online-Kreditportal bei der Eingabe der Studienbescheinigungsdaten erzeugte Nachweisprotokoll können Sie ab sofort mit einer Kopie Ihres Personalausweises und Ihrer Studienbescheinigung per E-Mail an beratung.service@studentenwerk-giessen.de senden. Wir schalten Ihren Kredit dann für das Wintersemester 2020/21 frei.

Es gibt verschiedene Kreditangebote für Studierende. Grundsätzlich raten wir Ihnen, nicht vorschnell einen Vertrag abzuschließen und Studienkredite möglichst nur phasenweise in Anspruch zu nehmen, damit Sie am Ende Ihres Studiums nicht vor einem Schuldenberg stehen. Die Konditionen und Zinssätze variieren stark, sodass Sie die Angebote genau prüfen und vergleichen sollten. Unser Team der Abteilung Beratung & Service steht Ihnen dabei gerne zur Seite und prüft dabei auch, ob Ihnen nicht günstigere Finanzierungs­möglich­keiten zur Verfügung stehen.

Die bekanntesten Kredite sind die der KfW-Förderbank: der KfW-Studienkredit (möglich ab dem 1. Semester) und der KfW-Bildungskredit (möglich erst ab einer fortgeschrittenen Studien­phase). Darüber hinaus bietet das Studentenwerk Gießen den Studierenden in Gießen, Friedberg und Fulda ein zins­freies (aber mit einer Verwaltungsgebühr belegtes) Studien­­­abschlussdarlehen in Höhe von max. 4.500 Euro an, damit Sie sich in der letzten Phase Ihres Studiums ganz auf die Prüfungen konzentrieren können. Eine Bürgschaft sowie eine persönliche Vorsprache in der Abteilung Beratung & Service sind für die Antragstellung notwendig.

Informationen zu allen Kreditformen erhalten Sie bei der Abteilung Beratung & Service, die auch als KfW-Vertriebspartner fungiert.


FAQ Geld im Studium

Studierenden stehen verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung ihres Studiums offen - vom Erhalt von BAföG-Leistungen über Unterhalt durch die Eltern, Nebenjobs oder Stipendien bis hin zu Darlehen. Natürlich nutzen viele Studierende auch mehrere Quellen gleichzeitig zur Finanzierung ihres Studiums. Wenn Sie unsicher sind, welche Möglichkeiten für Sie infrage kommen, nehmen Sie gerne unsere Studienfinanzierungs-Beratung in Anspruch.

Wer BAföG erhält, muss nur die Hälfte des erhaltenen Betrages bzw. max. 10.010 Euro zurückzahlen - und das ohne Zinsen. Der Rest ist ein Zuschuss bzw. einfach gesprochen: geschenktes Geld. Das Verschuldungsrisiko ist somit äußerst gering, zumal die Rückzahlung des Darlehensanteils einkommensabhängig erfolgt. BAföG ist also wirklich eine gute Idee!
Weitere Informationen zum Thema haben wir für Sie auf unseren BAföG-Seiten zusammengestellt.

Noten sind nur ein Kriterium für den Erhalt eines Stipendiums und man braucht kein 1,0-Abitur dafür. Wer gute Noten - gekoppelt mit ehrenamtlichen Engagement - vorweisen kann, sollte sich um ein Stipendium bewerben. Unsere Abteilung Beratung & Service hilft gerne dabei.

Das Studentenwerk Gießen fungiert als KfW-Vertriebspartner,  sodass Sie zur Antragsbearbeitung des KfW-Studienkredits und allen weiteren Fragen in die Abteilung Beratung & Service kommen können. Darüber hinaus können Sie ein Studienabschlussdarlehen bei uns beantragen.

Prinzipiell sind Eltern - sofern sie leistungsfähig sind - gesetzlich dazu verpflichtet, für den Unterhalt ihrer Kinder in deren Erstausbildung aufzukommen. Das gilt auch für ein Studium. Gesetzliche Grundlage hierfür ist § 1610 Abs. 2 BGB. 

Auch eine zweite Ausbildung ist von den Eltern zu finanzieren, wenn diese in einem inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhang zur ersten steht. Sollten Ihre Eltern nicht mehr unterhaltsverpflichtet für Sie sein, kann elternunabhängiges BAföG infrage kommen.

Studierende können nur in bestimmten Ausnahmefällen Sozialleistungen in Anspruch nehmen: z.B. während krankheitsbedingter Urlaubssemester, für Mehrbedarfe während der Schwangerschaft, wenn sie alleinerziehend sind oder bei chronischer Erkrankung/Behinderung. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts können Studierende in der Regel nur für Familienangehörige oder im Einzelfall als Härtefalldarlehen am Ende des Studiums erhalten. 

Unter bestimmten Umständen können Studierende Wohngeld erhalten (siehe nächste Frage).

Wohngeld ist eine Sozialleistung, die für Studierende infrage kommen kann, die keinen BAföG-Anspruch dem Grunde nach haben (z.B. wegen Überschreitung der Förderungshöchstdauer) oder mit einer Person zusammenleben, die dem Grunde nach keinen Anspruch auf BAföG hat (z.B. ein minderjähriges Kind). 

Antragsformulare erhalten Sie bei der örtlichen Wohngeldstelle der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltung.

Wer neben dem Studium jobbt, muss beachten, dass sowohl Arbeitszeit als auch Arbeitsentgelt Auswirkungen auf die Höhe der Sozialabgaben und auch auf den Bezug von BAföG haben können.

Darüber hinaus haben internationale Studierende je nach Aufenthaltstitel bestimmte Regelungen zu beachten.

Detaillierte Informationen sowie Hilfe bei der Jobsuche erhalten Sie bei der Sozialberatung des Studentenwerks.

Über Jobangebote aus der Region können Sie sich in unserer Jobbörse für Studierende informieren.  

In Deutschland muss jeder Haushalt einen Rundfunkbeitrag, den sogenannten „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ (ehemals GEZ-Gebühr), für die Nutzung der Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender zahlen (17,98 Euro pro Monat). 

Als Haushalt zählt jede abgeschlossene Wohneinheit, also müssen auch Bewohnerinnen und Bewohner von Einzelapartments im Studentenwohnheim den Beitrag zahlen. Eine WG, deren Eingangstür nicht allgemein zugänglich ist, gilt ebenfalls als eine Wohneinheit, so dass sich alle nicht beitragsbefreiten Personen (s.u.) den Beitrag teilen können.

Zimmer in Studentenwohnheimen gelten als Wohnung. Demnach ist für jedes Wohnheimzimmer der volle Rundfunkbeitrag von 17,98 Euro pro Monat zu zahlen. Die Regelung gilt dann, wenn die Zimmer von einem allgemein zugänglichen Flur abgehen, unabhängig davon, ob sie über ein eigenes Bad oder eine Küche verfügen. Sind die Räumlichkeiten eines Studentenwohnheims so gestaltet, dass sie denen einer privaten Wohnung bzw. Wohngemeinschaft ähneln, ist jeweils nur ein Beitrag pro Wohnung zu zahlen. Dies gilt dann, wenn die Zimmer durch eine eigene Wohnungstür von einem allgemein zugänglichen Flur oder Treppenhaus abgetrennt sind, zu der nur die Bewohnerinnen und Bewohner der WG einen Schlüssel haben.

Ganz vom Beitrag befreit sind BAföG-beziehende Studierende. Studierende mit Hör- und Sehbeeinträchtigung können je nach Schweregrad ganz oder teilweise von der Beitragspflicht befreit werden.

Weiterhin können sich auch Studierende, die keine Beihilfen beziehen, als Härtefall von den Gebühren befreien lassen, wenn ihr Einkommen das Existenzminimum (Bedarfssätze nach SGB XII) nicht übersteigt. Damit können z.B. internationale Studierende unter Vorlage ihrer Einkommensnachweise die Befreiung von den Rundfunkgebühren beantragen. Auch Rückzahlungen bis zu drei Jahre sind möglich, wenn das Einkommen für den gesamten Zeitraum nachgewiesen wird.

Weitere Informationen sind zu finden auf der Website des „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice": www.rundfunkbeitrag.de

Außerdem hat unser Dachverband, das Deutsche Studentenwerk (DSW), in einer FAQ-Liste die häufigsten Fragen zusammengestellt und beantwortet, um den Umgang mit den neuen Regelungen genauer zu erläutern:

FAQ zum Rundfunkbeitrag

Viele Unternehmen bieten spezielle Rabatte für Studierende an - in der Regel reicht es aus, Ihren Studierendenausweis vorzulegen, wenn Sie die Vergünstigung in Anspruch nehmen wollen. Erkundigen Sie sich in jedem Fall auch, welche Leistungen Sie schon über Ihren Semesterbeitrag mitfinanzieren. So können Sie zum Beispiel mit dem Semesterticket den öffentlichen Nahverkehr nutzen und kostenlos bestimmte Veranstaltungen besuchen. Es lohnt sich, bei Ihrem AStA diesbezüglich einmal nachzufragen. 

Nutzen Sie gerne auch die Leistungen, die wir Ihnen als Studentenwerk bieten. So können Sie zum Beispiel in den Mensen und Cafeterien zu einem vergünstigten Preis essen, unsere umfangreichen Beratungs- und Serviceangebote in Anspruch nehmen oder eine unserer kostenfreien oder kostengünstigen Veranstaltungen besuchen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, in einem unserer Wohnheime zu wohnen.

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Über uns
10. September 2020

Studentenwerk erneut erfolgreich zertifiziert

Bereits seit zehn Jahren hat das Studentenwerk Gießen ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach DIN EN ISO 9001 für alle Unternehmensbereiche implementiert und ist seit 2018 nach der aktuellen Version DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Was es Ihnen bringt, dass wir in diesem Jahr erneut erfolgreich re-zertifiziert wurden, lesen Sie hier.

Zu sehen ist eine Grafik mit der textlichen Info, dass es Zeit für den BAföG-Wiederholungsantrag ist.
Geld
23. Juli 2020

Auswirkungen der Corona-Pandemie aufs BAföG

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat schon früh in der Corona-Krise klargestellt, dass Studierenden, die BAföG erhalten, keine finanziellen Nachteile durch die Pandemie entstehen sollen. Hessen hat nun die Regelstudienzeit für alle um ein Semester verlängert.

+++ UPDATE +++ Baustelle Campus der Zukunft
Über uns
17. Juli 2020

+++ UPDATE +++ Baustelle Campus der Zukunft

Wer uns per Auto erreichen möchte, kann im Moment aufgrund von Baumaßnahmen nicht über das Schiffenberger Tal anfahren. Stattdessen ist die Zufahrt zur Verwaltung sowie der Mensa OBS derzeit nur aus Richtung Licher Straße und Alter Steinbacher Weg in die Rathenausstraße und dann rechts abbiegend in die Otto-Behaghel-Straße möglich.

* Events *
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