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25. Februar 2022

Innovationspreis Wohnen

Wohnen mit Turmblick: Früher ein Feldwebelbau, heute ein Studierendenwohnheim - eine gute Idee, wie wir finden. Deshalb haben wir uns heute mit Haus I unseres Studierendenwohnheims „In der Burg" in Friedberg/Hessen für den 3. Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau beworben. Ausgeschrieben hat den Preis das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Prämiert wird der kreative Umgang mit dem Bestand - d. h. Projekte, bei denen bestehnde Bausubstanz in Wohngebäude umgewandelt wurden.

Unser Studierendenwohnheim „In der Burg“ entstand zum einen durch die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Feldwebelbaus (heute: Haus I), zum andern durch einen Neubau auf der benachbarten Ritterwiese (heute: Haus II).

Das Bestandsgebäude hatte in der Vergangenheit unterschiedliche Funktionen. Ursprünglich ca. im Jahr 1835 als Kasernengebäude errichtet, diente es den Friedbergerinnen und Friedbergern jahrelang auch als Schulgebäude. Nach der Übertragung des Grundstücks im Erbbaurecht durch das Land Hessen an das Studentenwerk Gießen für die Dauer von 99 Jahren wurde der ehemalige Feldwebelbau durch dieses von Mitte 2017 bis Mitte 2019 umgebaut, um studentischen Wohnraum in dem denkmalgeschützten Gebäude zu schaffen (Haus I). Auf dem Gelände wurde von Mitte 2018 bis zum Oktober 2019 noch ein zusätzlicher Neubau (Haus II) realisiert, wodurch insgesamt 64 Wohnheimplätze entstanden sind.

Die Geschichte des Burggeländes selbst reicht zurück bis in die Römerzeit, während der zunächst ein Militärlager und dann ein Kastell auf dem Friedberger Burgberg errichtet wurden. Als Gründer der heute noch in Teilen sichtbaren Burganlage gilt Kaiser Friedrich Barbarossa, der die Anlage vermutlich im 11. Jahrhundert errichten ließ. Die älteste erhaltene Urkunde über die Burg stammt aus dem Jahr 1216.

Mehr Informationen über das Wohnheim stehen hier.

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