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16. Dezember 2019

#JLUoffline: Studentenwerk stellt Notfalltopf bereit

Wohnheime seit Tagen ohne Internet - 10 Euro Soforthilfe für Betroffene

Das Studentenwerk Gießen hat infolge des Internet-Ausfalls an der Justus-Liebig-Universität Gießen einen Notfalltopf bereitgestellt, damit betroffenen Studierenden ein Mindestmaß an Internetversorgung für ihr Studium zur Verfügung steht. Da seit der Offlineschaltung der Universität am vorletzten Sonntag auch rund 2.600 Bewohnerinnen und Bewohner der großen Gießener Studentenwohnheime ohne Internetzugang sind, erhalten sie als Soforthilfemaßnahme 10 Euro pro Person, um ggf. mobiles Datenvolumen aufstocken oder in ein Internetcafé ausweichen zu können. Der Zuschuss wird durch das Studentenwerk noch vor Weihnachten angewiesen.

Zu Beginn des Jahres hatten sich JLU und Studentenwerk darauf verständigt, dass die Versorgung der Wohnheime künftig nicht mehr über das Hochschulrechenzentrum der JLU erfolgt, sondern in Eigenregie abgewickelt wird. Während der Zeit bis zur Umstellung versorgt das Hochschulrechenzentrum die Studierenden jedoch in gewohnter Weise weiter mit Internet.

Das Studentenwerk hat bereits Verträge mit 1&1 Versatel für die Anbindung der Wohnheime geschlossen. Um künftig eine bedarfsgerechte Versorgung mit HighSpeed-Internet und hohen Kapazitäten bereitstellen zu können, sind jedoch umfangreichere Anschlussarbeiten erforderlich. Nach aktuellem Planungsstand und vorbehaltlich milder Witterungsverhältnisse können die ersten Wohnheime im Verlauf des 2. Quartals 2020 über den Dienstleister mit Internet versorgt werden. Leider lassen sich die Arbeiten nicht beschleunigen, um bereits jetzt eine Interimslösung bereitstellen zu können. Auch das weitere Bemühen des Studentenwerks in den vergangenen Tagen, ggf. eine alternative Interimslösung für die Internetversorgung der Studierenden in den Wohnheimen zur Verfügung stellen zu können, war bislang nicht von Erfolg gekrönt. „U.a. aus zwei Befragungen, die wir vor wenigen Monaten in unseren Wohnheimen durchgeführt haben, ist uns bekannt, wie wichtig Internet für Studierende ist. Angesichts des Cyberangriffs auf die Universität und der damit verbundenen starken Einschränkungen des Alltags der Studierenden, sowohl beim Studium als auch privat in den Wohnheimen, wollen wir mit der Bereitstellung des Notfalltopfs ein kleines Zeichen der Solidarität setzen“, so Geschäftsführer Ralf Stobbe im Rahmen der Ankündigung. „Wir wissen, dass das Hochschulrechenzentrum mit Hochdruck an der Analyse des Schadens arbeitet und sind sicher, dass auch die Internetversorgung in den Wohnheimen gelöst werden wird.“

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