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Corona-Nothilfe des Bundes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 30.04.2020 darüber informiert, eine Überbrückungshilfe für Studierende bereitzustellen. Diese soll aus zwei Teilen bestehen: Einem KfW-Kredit und einem Zuschuss, der über die Studenten- und Studierendenwerke ausbezahlt werden soll. Das Vergabeverfahren für den Zuschuss soll so schnell wie möglich entwickelt werden. Sobald uns nähere Informationen über die Abwicklung vorliegen, informieren wir an dieser Stelle.

Bezüglich des vom BMBF angesprochenen KfW-Kredits ist Folgendes wichtig zu wissen:

Es handelt sich um keine neue Form der Finanzierung, vielmehr werden die Bedingungen für die Inanspruchnahme von KfW-Studienkrediten geändert: Ab dem 01.05.2020 bis zum 31.03.2021 senkt die KfW für alle Darlehen des KfW-Studienkredits in der Auszahlungsphase den Sollzinssatz auf 0,00%. WICHTIG: Ab dem 01.04.2021 haben alle Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmer aber wieder Zinsen zu entrichten. Selbst wenn die Auszahlung des KfW-Studienkredits bereits vor dem 01.04.2021 beendet wurde – die bestehende Darlehenssumme wird ab dem 01.04.2021 verzinst!

Neben der zeitweisen Zinssenkung wird der Kreis der Förderberechtigten bis zum 31.03.2021 um ausländische Studierende erweitert - sofern sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland studieren, eine inländische Melde­adresse haben sowie über eine SEPA-Kontoverbindung verfügen. Sie kön­nen ab dem 01.06.2020 einen Antrag mit Finanzierungsbeginn 01.07.2020 stellen.

Informieren Sie sich vor einer Antragstellung für einen Kredit bitte unbedingt bei unserer Abteilung Beratung & Service per Telefon oder E-Mail über die Details und insbesondere über alterna­tive Finanzierungs­möglich­keiten. Sie ist von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr und am Freitag von 9.00 bis 14.30 Uhr telefonisch unter 0641 40008-160 | -163 | -164 | -166 und per E-Mail an beratung.service@studentenwerk-giessen.de erreichbar.

Informationen zur Antragstellung selbst finden Sie hier.

Federal government announces corona emergency aid for students

On April 30th 2020, the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has announced to provide a corona emergency aid for students. The aid is supposed to consist of two parts: One KfW loan and one grant, that is supposed to be paid out by the Studenten- and Studierendenwerke. The award procedure is supposed to be developed as soon as possible. Once we have more information concerning the handling, we will let you know on this page.

Concerning the KfW loan addressed by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF), the following is important to know:

It is not a new kind of financing. Instead, the conditions for the use of KfW loans are different: Starting on May 1st 2020 until March 31st 2021, the KfW reduces the borrowing rate for all loans of the KfW student loan during payout phase to 0,00 %. IMPORTANT: From April 1st 2021, all borrowers are obliged to pay interest again. Even if the payout of the KfW student loan has already ended before April 1st 2021 – the existing amount borrowed bears interest from April 1st 2021 on.

In addition to the temporal rate cut, the circle of persons eligible for a subsidy is extended until March 31st 2021with foreign students – as far as they study at a state or state recognised university in Germany, have a national registered address as well as SEPA bank details. Starting on June 1st 2020, foreign students can file an application for a financing start on July 1st 2020.

Before filing an application, please get in touch with our Advice & Service Department (Beratung & Service) via phone or email for more details and alternative ways of financing your studies.You can reach them from Monday to Thursday from 9.00 am until 3.00 pm and Fridays from 9.00 am until 2.30 pm via phone +49 641 40008-160 | -163 | -164 | -166 and via e-mail beratung.service@studentenwerk-giessen.de.

You can find information on the process of filing an application here.

Die Pressemitteilung Nr. 051/2020 des BMBF vom 30.04.2020 lautet wie folgt:

Karliczek: Wir unterstützen Studierende in Not

Bundesbildungsministerium stellt Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit


Die Corona
-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der aktuellen Corona-Pandemie verloren. Das stellt viele vor finanzielle Engpässe. Für solche Fälle stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Überbrückungshilfe bereit. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Viele Studierende haben im Zuge der Corona-Pandemie ihre Studentenjobs verloren. Die betroffenen Studierenden stellt dies vor finanzielle Engpässe. Sehr viele Studierende sind neben dem Studium erwerbstätig. Etwa zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium, bei den ausländischen Studierenden sind es sogar drei Viertel. Für viele dieser Studierenden, die Einkommensverluste ausgleichen müssen, kommt nun eine BAföG-Förderung in Betracht.

Betroffen sind aktuell aber auch Studierende, die nicht BAföG-förderfähig sind und keine anderen Einkünfte wie zum Beispiel ein Stipendium oder eine Förderung als Erasmus-Studierende erhalten. Wenn ihr Erwerbseinkommen wegbricht, stehen sie aktuell häufig vor finanziellen Problemen.

In den zurückliegenden Tagen habe ich Schreiben von Studierenden erhalten, die mir in dieser Ausnahmesituation ihre Not geschildert haben. Mir ist wichtig, dass diese betroffenen Studierenden nun rasch eine Überbrückungshilfe erhalten können. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Pandemie Studierende in den Abbruch oder die Aufgabe ihres Studiums treibt.

Wir haben in der Bundesregierung und der Koalition in den letzten Tagen intensiv über Lösungsansätze diskutiert. Ich freue mich, dass wir heute ein ausgewogenes Konzept für die Betroffenen vorstellen können. Es berücksichtigt, dass weitere Hilfen in dieser Ausnahmesituation notwendig sind. Gleichzeitig werden die finanziellen Belastungen für künftige Generationen berücksichtigt.

Nicht alle betroffenen Studierenden können ihre bisherigen Einkünfte kurzfristig durch anderweitige Arbeitsgelegenheiten ausgleichen. Diesen Studierenden steht nun die Möglichkeit offen, ein in der Startphase zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu beantragen.

Dabei stützen wir uns auf den langbewährten KfW-Studienkredit, der mit Blick auf die voraussichtlich noch länger dauernde Krisenzeit bis zum 31. März 2021 zinslos gestellt wird. Dies gilt sowohl für neue Antragsteller, die ab dem 8. Mai hinzukommen, als auch für die Studierenden, die zwischen Mai 2020 und März 2021 in dieser Zeit bereits laufende Kredite ausgezahlt bekommen. Für die aktuell besonders betroffene Gruppe der ausländischen Studierenden werden wir von Juli 2020 bis März 2021 den Studienkredit öffnen.

Konkret: Studierende können ab Anfang Mai bei der KfW ein zinsloses Darlehen beantragen. Das zinslose Darlehen hat eine Höhe von bis zu 650 Euro im Monat. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Das ist ein faires, schnelles und wirksames Angebot für die betroffenen Studierenden. Ich bin der KfW dankbar für ihre Unterstützung. Damit steht den betroffenen Studierenden ein bewährtes Instrument bereit, mit dem die Überbrückungshilfe rasch betroffene Studierende erreicht. Insgesamt kann damit ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro aktiviert werden.

Neben der Hilfe über die KfW werden wir darüber hinaus dem Deutschen Studentenwerk 100 Millionen Euro für die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort zur Verfügung stellen. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe benötigen und keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Studierendenwerken im ganzen Land für die Studierenden da sind, danke ich von Herzen für ihren Einsatz.

Diese Maßnahme ergänzt die bereits ergriffenen Initiativen des Bundesbildungsministeriums zur Unterstützung von Studierenden in der aktuellen Ausnahmesituation. Wir haben beim BAföG und bei Stipendien der Begabtenförderungswerke bereits zahlreiche Erleichterungen vorgenommen. Damit unterstützen wir bisherige BAföG-Empfänger, aber auch besonders die Studierenden, die nun neue Anträge stellen. Allen übrigen Studierenden stehen die neuen Hilfen offen.“

Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe, sagt: „Mit dem Studienkredit hat die KfW seit Einführung im Jahr 2006 das Ziel verfolgt, ein Hochschulstudium unabhängig vom finanziellen Hintergrund zu ermöglichen und so einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu leisten. In schwierigen Zeiten ist diese Unterstützung wichtiger denn je: Alle Studierenden, die Auszahlungen im KfW-Studienkredit erhalten, können ihr Studium in der Corona-Krise dank der zinsfreien Phase aufnehmen bzw. fortführen, auch bei Wegbrechen der Nebenjobs oder geringerer Unterstützung durch Eltern, die möglicherweise ebenso in Schwierigkeiten stecken.“

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), erklärt: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesregierung, explizit Frau Bundesministerin Karliczek, eine Nothilfe für Studierende bereitstellt. Für die Umsetzung dieser Hilfen über die Studenten-und Studierendenwerke werden wir jetzt zügig mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Verfahren für die konkrete Umsetzung entwickeln. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Hilfe rasch bei den betroffenen Studierenden ankommt.“

Hintergrund: Der Studienkredit der KfW ist ein bewährtes Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 2006 bietet es Studierenden die Möglichkeit, monatlich bis zu 650 Euro aufzunehmen. Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Studierende aller staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland im Alter von 18 bis 44 Jahren, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • deutsche Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse,
  • Familienangehörige eines deutschen Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Bildungsinländer und in Deutschland gemeldet.

Für die Überbrückungshilfe wird die Empfängergruppe des klassischen KfW-Studienkredits befristet erweitert. So können auch ausländische Studierende – also Angehörige von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – das in der Startphase zinslose Darlehen in Anspruch nehmen.

Beantragt werden kann die Überbrückungshilfe in Form des in der Startphase zinslosen Darlehens ab dem 8. Mai 2020 bei der KfW. Ausländische Studierende können ab dem 1. Juni 2020 einen Antrag stellen. Es gilt das bewährte Antragsverfahren (nähere Informationen: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe). Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen des KfW-Studienkredits mit einer maximal monatlichen Auszahlung von 650 Euro. Der reduzierte Zins gilt bis 31. März 2021.

Es gelten die üblichen Rückzahlungsmodalitäten der KfW-Studienkredite. Die Karenzphase, 6 bis 23 Monate im Anschluss an die Auszahlungsphase, ist dabei eine tilgungsfreie Zeit. Die Mittel für die Nothilfefonds der Studierendenwerke werden von diesen nach den üblichen strengen Regelungen der Fonds als nichtrückzahlbare Unterstützung an Studierende in besonders akuten Notlagen vergeben.

22.04.2020

Corona-Nothilfefonds Hessen bereits erschöpft

Land Hessen und Studenten- und Studierendenwerke stellten 250.000 Euro zur Überbrückung von Notlagen bereit

Wir freuen uns darüber, dass das Land Hessen kurzfristig 250.000 Euro bereitgestellt hat, um Studierenden in finanziellen Notlagen zu helfen. Innerhalb kürzester Zeit sind so viele Anträge bei uns eingegangen, dass die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Fördermittel schnell vergeben waren. Es ist daher leider nicht möglich, weitere Anträge für den Corona-Nothilfefonds Hessen zu stellen. 

Die Studenten- und Studierendenwerke setzen sich gemeinsam mit ihrem Dachverband Deutsches Studentenwerk (DSW) weiterhin dafür ein, dass der Bund ein Hilfsprogramm für Studierende aufsetzt. Sobald wir diesbezüglich Informationen erhalten, geben wir diese an Sie weiter.

Wenn Sie sich in der Zwischenzeit zu Möglichkeiten der Studienfinanzierung (BAföG, Jobben, Darlehen) beraten lassen wollen, können Sie gerne Kontakt zu unserer Abteilung Beratung & Service aufnehmen. Sie ist von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr und am Freitag von 9.00 bis 14.30 Uhr telefonisch unter +49 641 40008-160 | -163 | -164 | -166 und per E-Mail an beratung.service@studentenwerk-giessen.de erreichbar.

Corona emergency fund for students already exhausted

State of Hesse and the Hessian Studententen- and Studierendenwerke provided 250.000 euro to bridge financial emergencies

We are pleased with the fact that the state of Hesse has provided 250.000 euro at short notice, in order to help students in financial emergencies. Unfortunately, the funds granted have already been fully exhausted. It is no longer possible to apply for this Corona emergency fund.

Together with their umbrella organisation Deutsches Studentenwerk (DSW), the Studenten- and Studierendenwerke continue to support the establishing of an aid programme for students by the federal government. As soon as we receive further information concerning this matter, we will let you know.

If you would like consulting about opportunities for financing your studies (BAföG, jobbing, loans) in the meantime, you are welcome to get in touch with our Advice & Service Department (Beratung & Service). You can reach them from Monday to Thursday from 9.00 am until 3.00 pm and Fridays from 9.00 am until 2.30 pm via phone +49 641 40008-160 | -163 | -164 | -166 and via e-mail beratung.service@studentenwerk-giessen.de.

KONTAKT

Studentenwerk Gießen
Otto-Behaghel-Straße 23 - 27
35394 Gießen

Telefon: 0641 40008-0
info@studentenwerk-giessen.de

Die Verwaltung des Studentenwerks Gießen ist montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr zu erreichen, freitags von 9.00 Uhr bis 14.30 Uhr. 

Bitte beachten Sie, dass wir zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres nur telefonisch, per E-Mail und schriftlich zu erreichen sind, nicht aber persönlich.

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